Gehen ist kein Laufen. Laufen ist ein fortlaufendes Springen mit Flugphase, Gehen aber nicht. 

In der Flugphase befindet sich der Körper komplett in der Luft und hat keinen Bodenkontakt. Beim Gehen hat zu jeder Zeit mindestens ein Fuß Kontakt zum Boden, um den Körper zu stützen. Das bedeutet, je besser der Körper beim Gehen gestützt ist, desto besser und stabiler können wir gehen. Aus diesem Grund sollte man beim Gehen über die gesamte Fußsohle abrollen d.h. mit der Ferse aufsetzen und bis zu den Zehen abrollen. Wichtig ist dabei die Hüfte locker zu schwenken, damit das Gehen ungehindert und ohne Blokaden im Becken, Lendenbereich und in den Beinen erfolgen kann. Die Arme abwechselnd im Rhythmus der Beinbewegung seitlich am Körper pendeln. Nicht breitbeinig gehen und die Füße gerade nach vorne gerichtet auf den Boden setzen. Jeder sollte darauf achten möglichst gerade zu gehen, um das Gleichgewicht optimal zu halten. Eine lockere Haltung von Kopf und Schulter begünstigt das Gehen und verhindert Verspannungen.

Das Gehen hilft dem Läufer die Muskeln und Sehnen, insbesondere im Fuß, Bein, Becken und Rücken zu entlasten. Das lockere Gehen trainiert und regeneriert gleichzeitig die Muskeln, Sehnen und Knochen und hilft den Stoffwechsel und die Durchblutung sanft anzuregen.